An der Kölner Straße bewegt sich was
9. Februar 2010
Die SPD-Fraktion im Attendorner Stadtrat unterstützt die Bemühungen des Jugendzentrums im neuen Stadtteilbüro an der Kölner Straße. Das Büro wurde Ende des letzten Jahres eingerichtet, um den Anwohnern Integrationshilfen in einer festen Anlaufstelle vor Ort anbieten zu können. Wer die Mehrfamilienhäuser hinter dem ehemaligen Sportplatz an der Kölner Straße in Augenschein nimmt, wird schnell bemerken, dass hier nicht alles zum Besten bestellt ist.
Das bekamen auch Mitarbeiter des Jugendzentrums mit, die mit ihrem Spielmobil auf viel Anklang bei den kinderreichen Familien dort trafen. So kam die Idee eines Stadtteilbüros auf.
Für ein solches Büro stellte die Wohnungsgenossenschaft eine Wohnung zur Verfügung, die Stadt übernahm die Nebenkosten, die Trägerschaft das Jugendzentrum. Geplant ist jedoch eine Kooperation mit möglichst vielen anderen Bildungsträgern und sozialen Institutionen wie z.B. der Albert-Schweitzer-Schule oder Förderband. „Jeder kann hier anbieten, was den Anwohnern nützt“, so Carmen Decker, die inoffizielle Projektleiterin des Stadtteilbüros. Die Ideen dabei reichen von Spielnachmittagen über Sprachkurse, Hausaufgabenbetreuung, Mieterversammlungen, Hilfe bei der Formularausfüllung bis hin zum Frauenfrühstück.
„Die SPD-Fraktion wird die Arbeit im Stadtteilbüro unterstützen und mit Interesse verfolgen,“ so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Pospischil. „Wenn wir in ein paar Jahre sehen, dass die Arbeit hier erfolgreich war, könnte dies ein Modell auch für andere benachteiligte Wohnquartiere werden“ ergänzte Uwe Beul. Auf die Frage, wo denn der Schuh noch drücke, antwortete Carmen Decker, Einrichtungsgegenstände aller Art seien willkommen.
