Dorfentwicklungsplan weist Aufgaben für die Zukunft
25. Februar 2010
Am 23. Februar wurde in der Heldener Schützenhalle der Bevölkerung des Kirchspiels Helden der Dorfentwicklungsplan vorgestellt. Es ist Frau Prof. Schröteler-von-Brandt und ihren Mitarbeitern, aber auch allen dabei engagierten Bürgerinnen und Bürgern des oberen Repetals für ihre aufwändige Arbeit zu danken. Den Anstoß zur Erstellung des Dorfentwicklungsplanes gaben die Heldener Natur- und Heimatfreunde, die einen entsprechenden Antrag bei der Stadt Attendorn stellten.
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Der Dorfentwicklungsplan zeigt sehr anschaulich, wie sich der demographische Wandel im Kirchspiel Helden auswirkt. Leerstände und Häuser, die nur noch Menschen im Rentenalter bewohnen, werden leider zunehmen. Gleichwohl ist die Altersmischung in Helden noch gesünder als anderswo. Das beruht darauf, dass Familien vor allem im funktionierenden Vereinswesen, der Eingebundenheit in die Natur und der bestehenden Infrastruktur Stärken ihres Wohnortes sehen. In Zukunft gilt es diese Stärken zu sichern und neue Wohnbauflächen in Einklang mit dem örtlichen Bedarf auszuweisen. Weitere Aufgabenbereiche sehen die Arbeitsgruppen z.B. in Angeboten für Senioren, in der Gestaltung des Dorfzentrums um den Problembereich des ehemaligen Droege-Gebäudes, in der Anbindung des Repetal-Radweges an den Biggesee und der Sicherung der guten Infrastruktur.
Die SPD-Fraktion hofft, dass der Initiativkreis aus Repetaler Bürgern nun selbst in die Hand nimmt, was im Dorfentwicklungsplan als Zukunftsaufgabe identifiziert wurde. Die Stadt Attendorn sollte die sich anbahnenden Projekte im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten unterstützen. Dabei dürfte allerdings auch klar sein, dass man lebendige Dörfer nicht zum Nulltarif haben kann. Bei ihrem Engagement können die Menschen im oberen Repetal auf die SPD-Fraktion zählen. Wir Sozialdemokraten sind froh darüber, dass in Helden Ergebnisse erarbeitet wurden, wie man mit dem demographischen Wandel umgehen kann. Der Dorfentwicklungsplan ist ein Pilotprojekt auch für andere Dörfer.
